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Hamburgs Ära als Auswanderer-Hafen im 19. Jahrhundert sowie der Aufschwung der Hansestadt in Handel und Schifffahrt stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Darüber hinaus wird der spektakuläre Große Brand von 1842 anschaulich in Szene gesetzt. In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts lebten die Hamburger in einer Mischung von Althergebrachtem und beginnender Moderne. Zwar waren die Strapazen der französischen Besetzung von 1806 bis 1814 überwunden, die Folgen aber immer noch spürbar. Trotz Neubauten, wie der 1841 eröffneten Börse, die als Zentrum den sich ausweitenden Handel verdeutlichte, war die Stadt noch von mittelalterlichen Strukturen geprägt. Die Wallanlagen bildeten immer noch die Stadtgrenze, auch wenn sie nach der Entfestigung ihre Verteidigungsfunktion verloren hatten. Es galt immer noch die Torsperre. So war eine Ausweitung der dicht besiedelte Stadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern, den engen Straßen und Gängen über die Wälle hinaus nicht möglich. Der verheerende Brand von 1842, der sich zur größten Katastrophe entwickelte, die Hamburg im 19. Jahrhundert erlebte, zerstörte innerhalb von nur 82 Stunden mehr als ein Viertel der Innenstadt. Zugleich bedeute das vernichtende Feuer für die Stadt in vielen Bereichen einen Neuanfang...
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