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Jenseits von Tourismus hat sich die Insel ihr eigenes Gesicht bewahrt. Die Götter- und Dämonengestalten der hinduistischen Glaubenswelt hinterließen hier deutliche Spuren. Viele der überlieferten Zeremonien wurden nahtlos in das moderne Leben integriert und prägen bis heute den Alltag auf Bali. Von der Wiege bis zur Bahre: besonderen Stellenwert haben die zu verschiedenen Anlässen dargebrachten Opfer. Opferzeremonien und Opfergaben sind ständige Begleiter auf dem Lebensweg. Die Balinesen haben daraus eine Kunst gemacht. Die neue Ausstellung gibt Einblick in dieses reichhaltige kulturelle Erbe. Der Raum selbst ist einem balinesischen Gehöft nachempfunden, in dessen Mittelpunkt das "Prinzenhaus" steht. Errichtet wurde das Haus mit der Hilfe eines traditionellen Baumeisters, der die Originalteile eines Fürstenhauses aus dem 19. Jhd. zusammensetzte und die fehlenden Architekturelemente ergänzte.
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