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Lästern wir nicht alle gern? Für die Köksch, wie die Hamburger Köchin und Haushälterin zu Zeiten der Hanse genannt wurde, gehörte das fast zum Beruf. Was die eigene Kaufmannsfamilie machte und wie es den anderen ging, war ihre Welt. Natürlich bestand ihr Alltag nicht nur aus Klatsch und Tratsch. Es war ihre Aufgabe, dass bei „ihrer“ Familie immer nur das Beste auf den Tisch kam. Dazu scheuchte sie schon mal Knechte und Mägde an die Arbeit. Passend zum Mittelpunkt im Leben der Köksch wird beim Kökschenklatsch ein 4-Gänge-Menü aufgetischt. Bei Suppe und Vorspeise in einem typischen Hamburger Lokal erzählt die Gästeführerin in historischer Tracht, warum in Aalsuppe kein Fisch war und was die Rote Grütze rot machen durfte. Beim anschließenden Rundgang durch das alte Hamburg verrät sie, warum bei ihr im Haushalt immer alles wie am Schnürchen lief. Danach wird in der Deichstraße noch mal geschlemmt – bei einer Haupt- und Nachspeise, angereichert mit unterhaltsamen Geschichten aus dem bunten Alltag der Köksch.
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