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Hamburg - Psycho - Das Unheimliche in der Malerei

Psycho - Das Unheimliche in der Malerei

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Termine:
18.12.2011 - 25.03.2012


Preis: von 12,00 € bis 15,00 €

Zum Jahresende zeigen die Deichtorhallen in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg mit der Ausstellung PSYCHO – DAS UNHEIMLICHE IN DER MALEREI die poetisch-surrealistischen Bilder der amerikanischen Künstlerin Ena Swansea und des finnischen K&uu


Über die Bilder der amerikanischen Malerin Ena Swansea sagt ihr Kollege Luc Tuymans, sie erschienen, als wären sie einer Zersetzung durch Zeit erlegen. Diese Wirkung erzielt Swansea, indem sie ihre Leinwände mit Graphit grundiert, bevor sie mit Ölfarbe darauf malt. Der Farbauftrag ist durchscheinend und der Pinselstrich bemerkenswert breit, so breit, dass man sich unwillkürlich die Frage stellt, wie bei einer solchen Präsenz des Duktus überhaupt ein derart realistischer Eindruck entstehen kann.

Wahl-New Yorkerin Swansea: bemerkenswerte Gesellschaftsbilder

Swanseas Arbeiten sind im weitesten Sinne Gesellschaftsbilder, angefangen bei der Stadt mit der Kommerzialisierung all ihrer Bereiche, den Plätzen, die von Werbung bestimmt und zu groß angelegten Paraden genutzt werden, bis hin zu Begegnungen zwischen Menschen, die keine Beziehungen miteinander eingehen und wie Images ihrer selbst einander gegenübertreten. Ena Swansea, geboren 1965 in Charlotte, North Carolina, lebt und arbeitet in New York.

Der finnische Superstar: Robert Lucander

Der Wahl-Berliner Robert Lucander (geboren 1962), der im skandinavischen Raum so etwas wie ein Superstar ist, steht seit Jahren für eine Form der akkuraten und präzisen, vielfach sehr bunten Malerei. Sein Hauptinteresse gilt Porträt- und Menschendarstellungen, allerdings nie im traditionellen Sinn. Weder geht es ihm inhaltlich um das Erfassen des Wesens der abgebildeten Person, noch geht es ihm formal um den klassisch malerischen Prozess der Realitätsabbildung. Im Gegensatz zum pathetischen Illusionismus der amerikanischen Künstlerin steht bei Robert Lucander der Bildträger und das Material im Vordergrund. Er bedient sich aus dem Bilder-Fundus der Medienwelt lediglich, um gesellschaftliche Allgemeinplätze zurückzuführen auf die Natur und nutzt die Holzmaserung für die Körperlichkeit seiner Figuren. Durch das Fragmentarische der Motive und die zunehmend düstere Farbigkeit vermitteln seine Bilder gleichzeitig ein gewisses Unbehagen

Eröffnung
Am Freitag, 16. Dezember 2011 um 19:00 Uhr. Es sprechen um 20.30 Uhr Dirk Luckow (Intendant der Deichtorhallen), Harald Falckenberg und Miriam Schoofs (Kuratorin). Die Künstler sind anwesend.


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