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Die erste "Inka-Galerie" in Deutschland präsentiert mit rund 500 Kunstwerken aus Keramik, sensationell erhaltenen gewebten Stoffen und Holz ein einzigartiges Zeugnis aus über 4000 Jahren Kulturgeschichte des Andenraumes. Vom heutigen Südkolumbien über Ecuador und Peru bis Chile erstreckte sich das über mehr als 4200 Kilometer lange Reich der sagenumwobenen Inka, als 1526 Francisco Pizarro mit seiner 168köpfigen spanischen Besatzung erstmals an der Küste des heutigen Peru landete. Die "Inka-Galerie" zeigt, dass kunstvoll geformte und bemalte Keramik sowie feinste Textilien und Holzobjekte als Grabbeigaben eine zentrale Rolle in den Anden spielten. Besonders die in Keramik eingebrannten und in Stoffe eingewebten religiösen, mythischen und alltäglichen Szenen bieten einen sehr direkten Einblick in die rituell geprägten Welten altandiner Völker. Die hier gezeigten Kunstwerke lassen somit Rückschlüsse auf den Lebenswandel und die kulturellen und sozialen Werte der leider zum großen Teil sehr wenig dokumentierten Andenkulturen zu. Sie ergänzen eindrucksvoll den kulturellen Hintergrund der in den Schatzkammern gezeigten Kostbarkeiten aus Gold, Silber, Bronze, edlen Schmucksteinen, Muscheln und Federn. Auf den Spuren der schnellen Inka-Läuferboten können Kinder zudem an eigenen Inka-Stationen die Ausstellung selbst erkunden. Ein weiteres Highlight sind Filme und Computeranimationen aus aktuellen Forschungsprojekten, die interessante und anschauliche Hintergrundinformationen bieten.
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